Warum Nodvard Deck
Ich habe Deck gebaut, weil mir 14 offene Tabs für mein Homelab zu viel waren. Hier steht, für wen es gedacht ist, was es anders macht und was es nicht kann.
Für wen Deck gedacht ist
Für dich, wenn du zu Hause ein paar Server betreibst und wissen willst, wie es ihnen geht. Das kann ein Raspberry Pi sein, eine Debian-VM, ein NAS oder ein paar Docker-Hosts. Proxmox brauchst du nicht, Deck nimmt es aber mit, wenn du es hast.
Deck läuft selbst als Container in deinem Heimnetz. Von unterwegs kommst du über ein VPN dran, nicht direkt aus dem Internet. Privat kostet es nichts. Die Lizenz ist PolyForm Noncommercial, den Quelltext kann jeder lesen. Mehr dazu in der Lizenz in einfachen Worten.
Was Deck anders macht
- Deck redet per SSH mit deinen Servern. Dort läuft kein eigener Agent, und der Container von Deck bekommt keinen Docker-Socket.
- Server-Zustand, Proxmox, Docker und Backups stehen nebeneinander, statt in mehreren Oberflächen verteilt.
- Bevor Deck etwas ändert, fragt es nach, und hinterher steht jede Aktion im Protokoll. Ohne Rückfrage geht es nur, wenn du Automatik einschaltest, und bei der Quarantäne von Shield, die ab Werk an ist.
- Zugangsdaten liegen verschlüsselt im Tresor.
- Jedes Modul schaltest du einzeln ein oder aus. Eigene Module schreibst du mit dem dokumentierten SDK.
Zwei Abende im Homelab
Du öffnest nach Feierabend die Übersicht. Bei den Backups steht, dass ein Gast gar keinen Backup-Job hat. Auf der Seite Proxmox-Backups legst du den fehlenden Job direkt in Deck an.
Ein neuer Dienst findet seine Datenbank nicht, weil die beiden in verschiedenen Docker-Netzen hängen. Im Reiter Netze verbindest du den Container mit dem Netz der Datenbank. Wäre ein Container danach ganz ohne Netz, warnt dich die Rückfrage vorher. Mehr unter Docker.
Was Deck nicht ist
- Kein Installationsprogramm: Docker und deine Anwendungen richtest du selbst ein.
- Nichts ohne Rechte: Deck braucht einen SSH-Zugang. Manche Funktionen brauchen Root-Rechte oder die Gruppe docker, die praktisch genauso mächtig ist.
- Kein Schutzschild: Scans, Audits und Warnungen helfen dir beim Prüfen. Sie machen einen Server aber nicht sicher und erkennen nicht jeden Angriff.
- Ein privates Projekt in der Beta: Deck läuft bei mir rund um die Uhr. Garantierte Verfügbarkeit oder Support rund um die Uhr gibt es trotzdem nicht, und Datenformate können sich noch ändern.
- Noch nicht auf Englisch: Die Oberfläche gibt es bisher nur auf Deutsch.
Probier es mit Beispieldaten aus
Installiert ist Deck in drei Befehlen, und die Beispieldaten zeigen dir alles, bevor deine eigenen Server dazukommen.